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Datenschutz zählt zu den wichtigsten Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, egal in welcher Branche. In diesem Artikel erfahren Sie, weshalb das so ist und warum Einzelpersonen wie Unternehmen dem Thema größte Bedeutung beimessen.

Unser Leben spielt sich zunehmend online ab. Dabei hinterlassen wir haufenweise digitale Fußspuren, die von verschiedenen Interessengruppen verfolgt werden können. Die digitale Welt macht uns auf neue Weisen verwundbar, über die wir uns verstärkt Gedanken machen müssen. Eine wachsende Zahl von Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftsbereichen arbeitet aktiv daran, dass wichtige Daten nicht in die falschen Hände geraten.

Die Mehrheit der kleinen Unternehmen jedoch hält Datenschutz nach wie vor für selbstverständlich. Wer aber mit Kundendaten und mit sensiblen Branchen-Informationen arbeitet oder lediglich die Daten der Angestellten auf einem Cloud- oder Firmenserver speichert, sollte dem Thema Datenschutz oberste Priorität beimessen. Denn Forbes zufolge werden jeden Tag beinahe 30.000 Webseiten mit Schadsoftware attackiert.

In diesem Artikel erörtern wir weitere Gründe dafür, warum Datenschutz das Gebot der Stunde ist.

Rechtliche Gründe

Jedes Land hat seine eigenen, sich laufend weiter entwickelnden Gesetze zu Privatsphäre und Datenschutz. China beispielsweise hat sein Datenschutzgesetz im Jahr 2017 verabschiedet und in der EU gilt seit 2018 die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Datenschutzgesetzgebung der USA ist eine Mischung aus Vorschriften und Selbstregulierung, um das Thema nicht vollständig der Regierung zu überlassen.

Es gibt jedoch einige allgemeine Richtlinien zum globalen Datenschutz:
Sichere Verwahrung von Daten
Personenbezogene Daten dürfen nur mit Einwilligung gesammelt werden
Industriespezifische Datenregulierungen müssen berücksichtigt werden
Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern muss Datenschutz und -sicherheit beinhalten

Cyberattacken

Schadsoftware, Phishing, Man-in-the-Middle-Angriffe, Denial-of-Service-Attacken, SQL-Einschleusung, Zero-Day-Exploits oder DNS-Tunneling zählen zu den am weitesten verbreiteten Formen von Cyberattacken. Angesichts der wachsenden Technologieabhängigkeit von Unternehmen verwundert es kaum, dass die größten Geschäftsrisiken inzwischen von der Cyberkriminalität ausgehen. Die exponentielle Zunahme der Nutzung intelligenter Geräte und des IoT, verschafft Cyberkriminellen die Möglichkeit, im großen Maßstab Angriffe mit Botnets durchzuführen. Laut einer Prognose werden im Jahr 2025 weltweit mehr als 75 Billionen intelligenter Geräte im Einsatz sein, knapp zehnmal so viele, wie es Menschen auf der Erde gibt.

Geopolitische Rivalitäten verstärken die Anfälligkeit von Daten zusätzlich. Viele Cyberattacken werden von erfahrenen, versierten und gut ausgestatteten staatlich finanzierten IT-Teams durchgeführt. Große Unternehmen sehen sich der ständigen Bedrohung durch eine breite Palette von Internet-Kriminalität ausgesetzt, wie Betriebsstörungen, Diebstahl, Erpressung, Rufschädigung, Industriespionage oder das generelle Eindringen in sensible Infrastrukturen und Dienstleistungen.

Wachsende Beliebtheit von Telearbeit

Telearbeit und Cybersicherheit sind eng miteinander verknüpft. Vor allem, seit so viele Leute wegen der Pandemie von Zuhause aus am Laptop arbeiten, ist es schwierig hohe Standards hinsichtlich Cyber- und Datensicherheit aufrecht zu erhalten. Viele Unternehmen schützen ihre Daten mit einem eigenen Firmennetzwerk, das aber nicht über die Büroräume hinausreicht, sodass alle Geräte, die außerhalb des Firmensitzes genutzt werden, nicht mehr unter diesem Schutz stehen. Das macht es für Unternehmen nahezu unmöglich, den Diebstahl von Daten zu bemerken und noch schwieriger, herauszufinden, wie es dazu kommen konnte.

Cloud-basierte Technologien gelten als die einfachste Lösung für das Problem. Backup-Strategien von Unternehmen sollten zentralisiert werden, um sicherzustellen, dass sie korrekt durchgeführt werden und jederzeit verfügbar sind. Auf diese Weise wird keine unnötige Zeit mit der Wiederherstellung von Daten vergeudet.

Verschiedenen Studien zufolge werden im Jahr 2038 etwa 73% aller Unternehmen Angestellte im Home Office haben. Seit 2005 ist die Zahl der Remote-Mitarbeiter weltweit um 140% gestiegen. Deshalb müssen wir Datenschutz mehr denn je auch von der Telearbeitsperspektive her denken.

Sichere Arbeitsmethoden

Gesundheit und Sicherheit von Mitarbeitern hat bei den meisten Unternehmen Priorität und Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt davon. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter umfassend über die sichere Verarbeitung und Speicherung von Informationen aufgeklärt sind. Wenn eine Firma viel Wert auf den Schutz sensibler Daten legt, fühlt sich auch die Belegschaft in der Regel gut geschützt. Und wem Datenschutz besonders am Herzen liegt, wird den Arbeitgeber in einem ganz neuen, positiveren Licht betrachten, wenn er die Richtlinien zur Datensicherheit befolgt.

Markenwert

Zahlreiche namhafte Unternehmen wie Twitter, Marriott International, Zoom, Clearview AI, Virgin Media und viele weitere hatten während der Pandemie mit Datenlecks zu kämpfen. Zusätzlich kam heraus, dass während dieser Zeit gut 235 Millionen Nutzerprofile auf Instagram, Tiktok und Youtube gehackt worden waren. Solche Verletzungen der Privatsphäre wirken sich negativ auf das Markenimage aus. Die Kunden wollen sich sicher und ernstgenommen fühlen, weshalb der Markenwert eines Unternehmens leidet, wenn Kundendaten nicht ausreichend geschützt sind. Selbstverständlich ist Datensicherheit nie der einzige Grund, warum man einem Unternehmen vertraut, doch ohne sie laufen einem die Kunden davon. Einer Studie von Infosys zufolge wirken sich Sicherheitslücken viel tiefer gehend auf Unternehmen aus, als die daraus entstehenden finanziellen und Imageverluste.

Unternehmenswachstum

Ob persönlich oder beruflich: Unsere personenbezogenen Daten sind uns äußerst wichtig. In Unternehmen, die über ein starkes Datenschutzsystem verfügen, können die Mitarbeiter beruhigt Informationen mit anderen Firmen teilen. Und wenn Sie das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter und Kunden gewonnen haben, wird Ihr Unternehmen zwangsläufig wachsen und auch produktiver sein. Viele Firmen haben bereits erhebliche Summen in die Verbesserung ihrer Cybersicherheit investiert. Für 77% der Kunden ist Cybersicherheit der drittwichtigste Aspekt bei der Auswahl von Händlern, Produkten und Dienstleistungen.
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