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Die Zeiten ändern sich. Jetzt, wo die Generation Z sich anschickt, den Arbeitsmarkt zu erobern, sollten wir als Arbeitgeber ein paar Dinge beachten. Wenn Sie mehr über die Veränderungen erfahren möchten, lesen Sie diesen Artikel!

Die heutigen Berufseinsteiger sind alles andere als duckmäuserhaft. Dank Internet, Social Media und weiteren Wissensquellen, wissen die meisten Vertreter der Generation Z sehr genau, was sie wollen. Mehr noch, als die Generation Y. Zweck und Ziele sind ihnen viel klarer, weshalb sie nicht bloß einen Job suchen, sondern eine Tätigkeit, die allen ihren Ansprüchen gerecht wird.

Im folgenden Text befassen wir uns damit, was bei der Einstellung von Millennials und der Generation Z zu beachten ist.

Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Motivation

Eine Studie von Millennial Branding und Randstad US kam zu dem Ergebnis, dass für 42% der Generation Y Geld ausreichend ist für Motivation und Loyalität, während nur 28% der Generation Z das so sehen. Diesen Leuten geht es nicht mehr primär um das Geld auf ihrem Konto. Was jedoch nicht bedeutet, dass sie weniger erhalten sollten, als ihnen zusteht und sich dies durch eine positive, offene Arbeitsatmosphäre kompensieren ließe. Es kommt auf die richtige Balance an.

Sie werden nicht dieselben Fehler machen, wie ihre Vorgänger

Die Umstände für die Generationen vor uns waren andere. Ihnen ging es in erster Linie darum, überhaupt eine Arbeit zu haben. Selbstverwirklichung im Beruf war damals zweitrangig. Die meisten blieben ihrer Stelle treu, solange sie gebraucht wurden und waren komplett abhängig von ihrem Arbeitgeber. Die Generation Z hingegen musste mit ansehen, wie die Älteren ihre Jobs verloren, trotz jahrelangen, manchmal lebenslangen, Einsatzes für die Firma – weshalb sie wahrscheinlich nicht denselben Fehler machen wird. Und zurecht, ihre Vertreter wollen sich wertgeschätzt, respektiert und gebraucht fühlen, weil sie genau wissen, dass das Unternehmenswachstum von ihnen abhängt. Sie wissen, dass sie das Rückgrat und die Zukunft sind.

Die Generation Z hat das große Ganze im Blick – mehr als die Generation Y

Auch wenn die Generationen Y und Z beide zu den Millennials zählen, haben sie doch ihre jeweils eigenen Anschauungen, Überzeugungen und Ambitionen und verfolgen diese weitaus rigoroser. Der Generation Z sind die Zukunftsperspektiven, die ein Unternehmen zu bieten hat wichtiger, als der Status Quo. Wenn sie kein Potential zur Entfaltung erkennt, weiß sie nicht wofür und auf welches Ziel hin sie arbeitet. Die Generation Z kann nicht einfach mechanisch in einem Unternehmen arbeiten, das ihr keinerlei Raum zur beruflichen und persönlichen Entwicklung bietet.

Formalitäten? Nix da!

Man kann davon ausgehen, dass Bewerber der Generation Z sich bereits ausführlich über Ihr Unternehmen informiert haben, bevor sie zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Sie werden wissen, was sie von Ihnen erwarten können und das auch deutlich machen. Ein Vorstellungsgespräch ist nicht mehr so eine einseitige Angelegenheit wie vor 5-10 Jahren. So wie Sie Ihre Kandidaten als potentielle Angestellte interviewen, interviewen diese Sie als potentieller Arbeitgeber. Betrachten Sie dies daher nicht als Zeichen für mangelnden Respekt, sondern dafür, dass Ihre Bewerber motiviert und ambitioniert genug sind, sich ausgiebig mit einem Unternehmen zu befassen, bevor sie sich dort bewerben.

Das Verhalten von und in Organisationen hat als Thema in der Schule, Ausbildung oder an der Universität ausgedient, weil man hier lediglich lernt, ein roboterhafter Angestellter ohne eigene Meinung zu sein. Doch dieser mechanische Aspekt der Arbeit hat mit den Jahren an Bedeutung verloren und Personaler wie Mitarbeiter stellen zunehmend Individualität und die menschliche Komponente in den Mittelpunkt. Kurz gesagt: Seien Sie offen, wenn Sie Bewerber der Generation Z einstellen.

Strenge Hierarchien sind eher unbeliebt

Wenn Sie jemanden aus der Generation Z einstellen, vertrauen Sie der Person in Bezug auf Hierarchien. Die jungen Leute wissen schon, wer ihr Chef ist und werden ihn oder sie respektieren, ohne dass Sie sie ständig daran erinnern müssen, wer das Sagen hat.

Denn Respekt lässt sich nicht einfordern, er muss verdient werden. Nicht jeder, der vor den Vorgesetzten buckelt, respektiert diese auch und diejenigen, die mit ihren Vorgesetzten auf Augenhöhe kommunizieren, sind nicht respektlos, sondern davon überzeugt, dass es besser ist, seine Ansichten offen und ehrlich zu äußern, als zu allem, was aus der Chefetage kommt, Ja und Amen zu sagen.

Arbeitszeiten

Die 9-to-5 Arbeitswelt ist heutzutage für viele nicht mehr attraktiv, vor allem für Vertreter der Generation Z. Wenn sie ihre Aufgaben innerhalb von 3 – 4 Stunden erledigen können, sehen sie nicht ein, weshalb sie acht bis neun Stunden am Arbeitsplatz verbringen sollten (egal, ob im Home-Office oder in der Firma).

Lieber würden sie die Zeit dafür nutzen, ihre eigenen Ziele zu verfolgen oder zu entspannen. Das Leben ist kurz und die Pandemie hat diese Erkenntnis noch tiefer in uns eingraviert, insbesondere bei der Generation Z, die genau mitbekommen hat, wie ihre Eltern die knappe Zeit auf Erden vergeudet haben. Solange die Arbeit rechtzeitig erledigt wird, besteht kein Grund, die Mitarbeiter im Büro festzuhalten. Denn die Produktivität hängt letzten Endes nicht von der am Schreibtisch verbrachten Zeit ab, sondern von der Effizienz, mit der die Aufgaben erledigt werden, ob dies nun drei Stunden dauert oder neun.

Technik und offizielle Sprachregelungen

Lange E-Mails sind in Ordnung, als primärer Kommunikationsweg jedoch nicht gut für die Generation Z geeignet.

Ihre eher kurze Aufmerksamkeitsspanne und ihr tendenziell schnellerer Kommunikationsansatz sollten in Betracht gezogen werden. Für die interne Kommunikation bevorzugt die Generation Z Sofortnachrichtendienste wie Slack gegenüber E-Mails.

Der Wunsch, Teil von etwas Größerem zu sein

Die CSR-Aktivitäten von Unternehmen sollten nicht unbemerkt bleiben. Wenn Ihr Unternehmen sich auf besondere Weise für das Allgemeinwohl engagiert, teilen Sie es der Welt mit. Auf diese Weise wird sich nicht nur die Generation Z als Teil von etwas Größerem fühlen, sondern alle Ihre Mitarbeiter. So machen Sie deutlich, dass Ihr Unternehmen nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben versteht.

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